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So unglaublich es klingen mag: das ganze Debakel des stud. rer. pol. Wulf Wesener begann mit einer fallenden Serviette. Hatte dieser blendend aussehende und stets auf sein Áufíeres bedachte Münchener Student nicht an einem Mittag des Januar 1955 das exklusive Restaurant Humplmayr aufgesucht, und ware nicht in dem Augenblick, da er den Speiseraum betrat, eine Serviette vom Schofí der attraktiven Düsseldorfer Gescháftsfrau Greta Fischhauer gerutscht, dann würde er wohl kaum in die unseligen und aufregenden Ereignisse verstrickt worden sein, die ihn an den Rand des Abgrundes führen sollten. Doch es war so. Er sah das fallende Tuch und das eisblau schillernde Haar einer alléin an einem Tisch sitzenden hübschen Dame und war mit wenigen Schritten neben ihr. Pardon, sagte er, hob die Serviette auf und legte sie auf den Tisch. Der Kellner wird Ihnen eine neue bringen. Die Düsseldorferin warf ihm einen dankbaren Blick zu. Ihre wasserblauen Augen glánzten. Sehr liebenswürdig, erwiderte sie. In der Annahme, der neu eingetretene Gast habe die Dame begrüfit, nahm ein hinzukommender Kellner einen Stuhl des Tisches zurück. Wulf Wesener wurde verlegen. Verzeihung, sagte er, hier liegt ein Mifíverstándnis vor. Ich habe lediglich . . . Aber ich bitté Sie, unterbrach ihn die selbstsichere Gescháftsfrau. Sie dürfen gerne Platz nehmen. Ich will mich natürlich nicht aufdrángen. Wenn Sie jedoch keine Verabredung habén, würde ich mich freuen . . . Sie machte eine einladende Geste. Er war verblüfft. Wirklich, fuhr sie aufmunternd fort. Mir graulte ohnehin vor