Bővebb ismertető
Prolog
Nancy und ich erwachten am frühen Morgen des 19. November 1985 und sahen beim ersten Schimmer des Tageslichts von unserem Schlafzimmerfenster hinaus auf die langgestreckte graue Fläche des Genfer Sees. An seinen Rändern und in den Gärten der herrlichen, am Seeufer gelegenen Residenz aus dem achtzehnten Jahrhundert, die man uns für ein paar Tage zur Verfügung gestellt hatte, lag stellenweise Schnee. In der Ferne konnten wir die majestätischen Gipfel der Alpen erkennen.
Der See war in einen Nebelschleier gehüllt, so daß seine gekräuselte Fläche wie aus Zinn gegossen schien. Der Himmel darüber bildete einen schweren Vorhang aus grauen Wolken.
Es war ein düsteres und doch auch überwältigend schönes Panorama.
Ich hatte diesem Tag seit mehr als fünf Jahren erwartungsvoll entgegengesehen. Seit Wochen hatte man mich bis ins Detail über die politischen Strömungen in der Sowjetunion, die komplexen Probleme der nuklearen Rüstungskontrolle und den neuen Mann im Kreml unterrichtet. In mein Tagebuch hatte ich in der Nacht zuvor notiert: »Lieber Gott, hoffentlich bin ich bereit und nicht mit Informationen überfüttert.«
Weder Nancy noch ich hatten seit unserer Ankunft in Genf drei Tage zuvor sehr gut geschlafen. Während des achtstündigen Flugs von Washington versuchten wir uns an die Scaon versuchten wir uns an die Schweizer Ortszeit anzupassen, indem wir unsere Mahlzeiten an Bord der Air Force One im Vorgriff auf die in Genf üblichen Essenszeiten einnahmen. Nach Meinung der Ärzte half dies, die Auswirkungen der Zeitverschiebung zu reduzieren. Trotzdem schlief ich recht unruhig.
Vielleicht lag es ja an der Zeitumstellung, aber es fiel mir schwer, nicht an das zu denken, was vor mir lag.