Bővebb ismertető
Keine Nacht hátte so kait sein dürfen wie diese Winternacht. Keine Frau hátte erleiden dürfen, was Hannah Stuart durchmachen muBte. Kreischend rannte sie den schneebedeckten Hang hinunter - kreischend, wenn sie nicht gerade keuchend Luft holté oder sich fast die Lungen aus dem Leib hustete. Hinter sich hörte sie das Hecheln und Bellen der scharfen Dobermann-Rüden immer náher kommen. Sie trug nur ein Nachthemd, über das sie ihren Pelzmantel geworfen hatte, aber feste Schuhe mit Profilsohlen, die ihr auf der glatten Schneedecke Halt gaben, wáhrend sie stolpernd auf den Maschendrahtzaun zustürzte, der das Gelánde abriegelte. Sie rifi sich im Laufen das Ding von Gesicht und Kopf und liefi es achtlos fallen, wáhrend sie in gierigen Zügen die eisige Winterluft einatmete. Die Nacht war mondlos und dunkel, aber die matté Helligkeit über der Schneedecke zeigte ihr, wohin sie laufen muBte. Nur noch wenige hundert Meter, dann hátte sie die Stelle erreicht, wo der Zaun an die Strafie grenzte - an die AuBenwelt, an die Freiheit. Jetzt, als sie frei atmen konnte, fragte sie sich, ob die Nachtluft nicht schlimmer war als das Ding, das sie abgelegt hatte. Bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt kam es ihr vor, als ob sie flüssiges Eis einatme. 0 Gott, nein! keuchte sie. Zehn Meter vor ihr war ein Gegenstand aufgeschlagen: ein granatfórmiges Projektil, das laut zischend zerplatzte. Verzweifelt bemühte sie sich, den Atem anzuhalten, wáhrend sie durch die aufsteigende weiBe Qualmwolke lief. Es war unmöglich.