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lammenhrut ist mein dritter Roman. Damals wollte ich unbedingt einen psychologischen Thriller schreiben, der im Ton weniger literarisch ist als meine ersten Bücher, Voyeur und Tiere. Der Zufall half mir dabei. Eines Tages stieß ich in einer Zeitung auf eine kurze Meldung: Eine Leihmutter weigerte sich, ihr Baby dem Ehepaar zu übergeben, das sie für die Schwangerschaft bezahlt hatte. Ich begann darüber nachzudenken, wie es wohl wäre, wenn eine Frau sich einen Spender für ihr Kind sucht. Mir schien, als wäre eine Situation wie diese dafür prädestiniert, zu eskalieren - besonders dann, wenn der Mann nicht der ist, der er zu sein vorgibt.
Flammenbrut war der erste meiner Romane, der eine ausgiebige Recherche nach sich zog; nicht nur, was die Gesetzgebung hinsichtlich künstlicher Befruchtung und Spender-Vermittlung betrifft, sondern auch die der Brandstiftung und Pyromanie. Außerdem steht hier - zum ersten Mal in meiner Schriftstellerkarriere - eine Frau im Zentrum des Romans.
Mein Ziel war es, einen gut konstruierten und spannenden Thriller zu schreiben, der zeigt, wie sich ein normales Leben in einen Albtraum verwandeln kann. Und einen Roman, der Männer und Frauen gleichermaßen anspricht.