Bővebb ismertető
Ein harter Job
Es gibt wenige Männer, die mich anmachen. Und ich kenn keinen, der das morgens um sieben schafft, wenn ich meinen Kaffee noch nicht gekriegt habe. Der Typ, der sich da vor mir langmachte, war keine Ausnahme: Ich steh nicht auf Typen mit spitzen Cowboystiefeln und dicken Gürtelschnallen über dem, was sie für ihren wertvollsten Körperteil halten. Die so aussehen, als hätten sie sich ein Kilo Weintrauben zwischen die Beine gesteckt, wenn sie breitbeinig an einem vorbei zum Männerklo walzen.
Es ist ein harter Job, als Freie durchs Leben zu tingeln. Für sechsundachtzig Pfennig pro Zeile und zwei magere Scheinchen für jedes Bild, das sie in ihrem Schmierblatt abdrucken. Preise wie vor vierzig Jahren, als es für 'nen Groschen noch'n Salzhering gab oder 'ne Tüte gemischte Bonbons. Dafür bist du immer im Einsatz. Rund um die Uhr. Kamera über der Schulter, Griffel hinterm Ohr, Ersatzfilme in der ^ ackentasche. Die Freiheit der Freien, daß ich nicht lache. Du bist frei, zu Zeiten zu arbeiten, wo alle Festen was Besseres vorhaben. Das, was alle vernünftigen Leute morgens um sieben vor-
7