Bővebb ismertető
VorwortHäufig wurde ich gefragt, ob und wieweit idi mich beim Schreiben dieses Buches auf wissenschaftliche Tatsachen oder auf die Phantasie stützte. Diese Fragen haben ihre Ursache in einer durchaus verständlichen Neugier, bergen aber, so gestellt, die Gefahr gewisser Mißverständnisse in sich, denn sie verleiten möglicherweise zu der Annahme, daß der Roman präzise wissenschaftliche Elemente neben willkürlichen Gebilden der Phantasie enthält. Eine solche Abgrenzung läßt sich nicht mechanisch vornehmen. Unser Wissen von der gesellschaftlichen Entwicklung, vom Aufbau der Materie, von der Tätigkeit und der weiteren Gestaltung der menschlichen Psydie ist noch unvollständig, spiegelt nur die gegenwärtigen Erkenntnisse wider. Es ist heute nodi nicht möglich, ein in allen Einzelheiten vollendetes, ein fertiges, gültiges Bild der künftigen Welt zu zeichnen. Das bedeutet aber keineswegs, daß die Wissenschaft heute völlig ratlos vor der Enträtselung der Zukunft steht. Bestimmte Thesen des historisdien Materialismus und gewisse, auf lange Sicht berechnete Entwiddungstendenzen der Technik und der Naturwissensdiaften gestatten, ein allgemeines, allerdings keineswegs präzises Bild der Zukunft zu entwerfen, das, wenn wir es in seinen konkreten Einzelheiten festhalten wollten, stets nur eine der möglichen Lösungen darstellt. Klar ist eines, daß nämlich die Wissenschaft der Gegenwart nidits über den Stand der Technik und der Wissenschaft in tausend Jahren voraussagen kann, ohne selbst apodiktisch zu sein; denn man kann mit größter Wahrscheinlichkeit Entdediungen annehmen, die heute noch nicht gemacht worden sind und die auf die menschliche Tätigkeit ebenso revolutionierend wirken werden wie die