Bővebb ismertető
1, : '
, 11
VORWORT
D'ies ist kein Gebetbuch, das man zur Hand nimmt, um Gott daraus ein fertiges Gebet vorzulesen. Um sich die Mühe zu sparen, ganz persönlich mit ihm zu reden und auf seine Worte zu lauschen.
Eben darum, weil ihm zu Bewußtsein kam, daß unser Cebets-leben oft nur noch ein Aufwärmen von »Gebetskonserven« ist, schrieb der Verfasser dieses Buches auf, was er im Laufe von eineinhalb Jahren erbetet hat. Manche Gebete kamen wie von selbst über die Lippen, andere haben ihn Tage und Wochen beschäftigt, ehe er sie in Worte fassen konnte. Etwas davon mag haftengeblieben sein. Das schadet nicht. Und der Verfasser - ein Familienvater - gibt zu, daß die Last des Gebetes, die Mühe, mit seinem Herrn und Gott »ins Gespräch zu kommen«, ihm oft schwer geworden ist.
Diese Gebete darf man nicht lesen wie einen Roman. Jedes will ' i 'i
für sich zum Leben und zum Reden gebracht sein. Heute dieses, .
morgen jenes. Heute aus diesem Abschnitt, morgen aus jenem. '
So sind die meisten dieser Gebete auch ursprünglich allwöchent- i
lieh im Trierer Bistumsblatt »Paulinus« erschienen. [j
Gewisse Grundgedanken und Erlebnisse kehren in unserem Leben wieder, so gehen auch Gedanken und Worte der Gebete !
oft ineinander über. Vielleicht ist es ein wenig wie bei jungen Menschen, die sich lieben: sie sagen einander so oft dasselbe in immer neuen Worten und werden doch nicht müde dabei. Eine Liebe ist erst dann am Verdorren, wenn die Menschen sich nichts mehr zu sagen haben, wenn wir Menschen Gott nichts mehr zu sagen haben und nichts mehr von ihm zu hören meinen.
Damit das Gespräch mit Gott, das zu verstummen droht, wieder aufgenommen wird, damit die Liebe vor einem kläglichen Tod bewahrt bleibt, sind diese Gebete aufgeschrieben worden.
Paul Roth
;( ¦
( ' t I