Bővebb ismertető
VORWORT Der Verfasser des vorliegenden Buches, Clarence C. Stoughton, vielfacher Ehrendoktor amerikanischer Hochschulen, ist Prásident von Wittenberg College, Springfield/Ohio, und damit Leiter einer der bedeutendsten Hochschulen, die das amerikanische Luthertum aufzuweisen hat. Er gehört seit langem zu den führenden Laien in den lutherischen Kirchen Amerikás, denen er in vielen wichtigen Stellungen gedient hat, und arbeitet an hervorragender Stelle im Weltluthertum mit. Insbesondere ist er einer der Initiatoren der Stewardship-Bewegung, jener grófién amerikanischen Laienbewegung, die die Verantwortung des einzelnen Christen für das Geschehen in seiner Kirche wecken will. Was hier erreicht wurde, ist in der Tat erstaunlich. Es ist nicht verwunderlich, dafi- wenn auch das Wort Stewardship bisher noch keine angemessene Übersetzung erfahren hat - die Sache selbst in den lutherischen Kirchen der ganzen Welt lebhaft erörtert wird. Das hat vor allém auch in Deutschland in zahlreichen Gemeinden bereits zu einer Stárkung des Verantwortungsgefühls der Laien und damit zu einer Belebung der Gemeindearbeit geführt. So wird es nicht nur verstándlich, sondern sogar dringend erwünscht sein, dal? dieses Buch in deutscher Sprache erscheint und den deutschen Lutheranern einen Einblick in Wollen und Arbeitsweise der amerikanischen lutherischen Kirchen gibt, die uns auf dem Weg der Stewardship so erfolgreich vorangeschritten sind. Es kann nicht der Sinn dieses kurzen Vorwortes sein, die zum Teil völlig andersartige Struktur der lutherischen Kirchen Amerikás im ganzen darzustellen. (Ein gutes Bild davon kann das im Lutherischen Verlagshaus erschienene Buch des Berliner Pfarrers Lic. Dr. PfeifFer: Auf Luthers Spuren in Amerika" vermitteln.) Wir dürfen diese Kenntnis hier voraussetzen. Uns geht es nur um ein Stück der Arbeit in den lutherischen Kirchen Amerikás, freilich um ein sehr wesentliches Stück. Es wird jedem Leser klar werden, daí? das, was hier an Gedanken und Erfahrungen vom Verfasser niedergelegt wurde, nicht einfach auf deutsche Verháltnisse übertragen werden kann. Nahezu alles in unserem kirchlichen Leben hat sich historisch anders entwickelt oder ist anders angelegt als bei den amerikanischen lutherischen Kirchen. Man denke nur an die Problematik der Volkskirche oder die Stellung des Pfarrers als des Trágers des geistlichen Amtes in der Gemeinde. Der Autor spricht aus der kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Atmospháre Amerikás und in sie hinein. Was er sagt, mufi transponiert werden in unsere Situation. Wichtiger als das blofie Kennenlernen der amerikanischen Verhaltnisse ist das Überdenken der Frage, wie denn das, was dort erarbeitet wurde, bei uns fruchtbar gemacht werden kann. Dal? solches Fragen