Bővebb ismertető
ein jahrtausend griechischer lyrik DIE GESELLSCHAFT Die Entwicklung der antiken griechischen Lyrik umfafit einen Zeitraum von etwa tausend Jahren. Sie erstreckt sich von dem Zerfall der Urgesellsdiaft über die Blütezeit der Polis bis in die hellenistische Epoche und die römische Kaiserzeit, bei deren Ausgang bereits die Krise der antiken Sklaverei deutlich wird. Um das Jahr 800 v. u. Z. hatten die griechischen Stámme auf der Balkanhalbinsel im grófién und ganzen jene ráumliche Gliederung erreicht, die mit geringfügigen Anderungen für die nádisten Jahrhunderte gültig bleiben sollte. Noch bestand die Gesellschaft, die das Geschehen der Homerischen Gesánge bestimmt, noch war der Übergang zur Sklaverei als herrschender Form der materiellen Produktion nicht vollzogen. Auf der wirtschaftlidien Grundlage des Ackerbaus und der Viehzucht übte der Adél, aus dessen Reihe die Könige hervortraten, seine Macht aus, kaum eingeschránkt durch die Volks- oder Heeresversammlung der übrigen freien Mánner, die sich in der Regei auf die Zustimmung zu den Entscheidungen des Adels beschránkt sahen. Herangereift aber waren schon die Voraussetzungen für einen Wandel. Als Homer seine Epen schuf, kannte man den Gebrauch des Eisens, kannte die Phoiniker, die als Handler und Seeráuber die Meere befuhren, kannte das griechische Alphabet, das mit der Einführung der Vokalzeichen die Schrift vereinfachte und dadurch, dafi ein allmáhlich wachsender Kreis von Menschen sich die Kenntnis des Lesens und Schreibens anzueignen vermochte, Verstándigung und Verbindung erleichterte. Odysseus bestaunte zwar noch den grófién Hafen der Phaiaken als eine bewunderungswürdige und für ihn neuartige Erscheinung, aber der Dichter mufi bereits derartige Knotenpunkte eines blühenden Handels zur See gekannt habén. Der Boden für einen allseitigen Aufschwung war vorbereitet. In zahlreichen Zweigen der Produktion traten Verbesserun-