Bővebb ismertető
Der Himmel wölbt sich wolkenlos über dem Atlantik, des-sen nur geringe Kráuselung das Wasser an diesem Tag glitzern lafit, als sei es von Brillantén übersat.
»Wir habén Glück mit dem Wetter«, sagt der Franzose imd blickt zum nahe gelegenen Leuchtturm Pointe d'el Hank hinüber, den er auf seinen früheren Nachtflügen oft angeflogen hatte. »Nichts verrát, dafi die Wellen hier bis zum Boulevard hinaufschlagen können.«
Der Deutsche zündet sich eine Zigarette an. »Bei sol-chen Wetterlagen war es zu unserer Zeit kein Vergnügen, den Südatlantik zu überfliegen. Heute ist das ja ánders. Da zieht man über die Wolken und . . .«
». . . láfit sich von der Stewardefí einen Drink servie-ren«, falit Jósé Alvaroz übermütig ein.
CL< uf Berghoff nickt. »Ihr wifit gar nicht, wie gut ihr es habt. Wenn ich bedenke, wie primitív die Atlantikfliegerei einmal war, dann kann ich mich nur darüber wundern, dafi nicht mehr passiert ist.«
»Da habén Sie recht«, pflichtet ihm Jacques Monier bei.
»Richtig los ging es erst 1934, als die Deutsche Lufthansa mit dem Sechs-Tonnen-Flugboot >Dornier-Wal< den Postverkehr auf der Strecke Bathurst - Natal eröffne-te.«
»Bis dahin hatte die Compagnie Générale Aeropostale, die spáter in der neugegründeten Air Francé aufging, den Südatlantik mit sogenannten Avisos, sehr schnellen Boo-ten, überbrückt«, erklárt der Franzose. »Auf diese Weise konnte die Luftpost bereits 1928 von Buenos Aires über Montevideo, Rio de Janeiro, Pernambuco und die Kap-verdischen Inseln nach Tóulouse in dreizehn Tagén be-fördert werden.«