Bővebb ismertető
HOCHSCHULBILDUNG IN DER DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK UND IN DER SOWJETUNION
VOLKSBILDUNG
Der Neuaufbau begann 1945 mit der demokratischen Schulreform, auf deren Basis die antifaschistische demokratische Schule entstand. Im weiteren Verlauf dieser Entwicklung bildete sich das neue sozialistische Schulwesen der DDR heraus. Umfassend ist das System der Volksbildung in der DDR. Es reicht von der vorschulischen Kindergarten- und Horterziehung für die kleinsten Bürger über die zehnklassige allgemeinbildende polytechnische Oberschule, die zwölfklassige erweiterte Oberschule, das Direkt- und Fernstudium an den Hoch- und Fachschulen bis zur Berufs- und Erwachsenenbildung. Allen Kindern stehen die Tore zu höherem Wissen offen. Dies beginnt schon in der vorschulischen Erziehung. Heute besuchen 45% aller Kinder im Alter von 3—6 Jahren den Kindergarten.
Grundstock der schulischen Ausbildung ist die zehnklassige allgemeinbildende polytechnische Oberschule, die bis zum Herbst 1964 in der gesamten DDR für alle Kinder obligatorisch sein und die bisher übliche achtklassige Grundschule ablösen wird. Im Mittelpunkt der neuartigen polytechnischen Erziehung steht der Unterrichtstag in der Produktion, der für die Klassen 7—12 verbindlich eingeführt wurde.