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I. Kapitel. DIE GENERALVERSAMMLUNG.
»Meine sehr geehrten Damen und Herren!«
Die Rednerin kam vorerst nicht weiter, weil die Anrede mit lautem Gelächter aufgenommen wurde. Die Heiterkeit war nicht ganz unbegründet, da in der kleinen Stube wohl sechs Damen weilten, jedoch kein einziger Herr.
»Ich bitte die Generalversammlung, sich entsprechend dem Ernst des Gegenstandes zu benehmen«, wetterte Suse oder versuchte wenigstens zu wettern, wobei sie die Augenbrauen streng zusammenzog.
»Die Generalversammlung bittet noch um etwas Tee«, sagte Judith und schob ihre Schale unter den Hals der Kanne. »Dann wird sie in andachtsvoller Stille die Vorschläge der Referentin anhören.«
»Gut, Käthe, gib den Hungernden zu essen. Nun aber höret zu, Kinder.« Auch Suse tat einen Schluck aus ihrer Tasse. »Den Plan, den ich besprechen möchte, kennt ihr fast alle schon. Eigentlich haben ich und Lene zuerst daran gedacht, uns in irgendeiner Form zusammenzutun und selbständig zu machen. Würden wir alle sechs uns aber assoziieren, so bedeutete dies mehr; könnten wir doch dann die