Bővebb ismertető
VorwortDiese Sprachlehre bemüht sich, die deutsche Sprache von den Inhalten und Bedeutungen der grammatischen Formen her darzustellen. Sie beginnt mit dem einfachen Satz und entfaltet paradigmatisch das grammatische Feld der Zeit, bespricht dann die anderen wichtigsten grammatischen Felder in Zusammenhängen, ohne dabei den Anspruch auf Vollständigkeit zu er= heben. Der Verfasser geht von der einfachen Erwägung aus, daß der spre= diende Mensch nicht um der Formen willen, sondern um bestimmter Denk= Inhalte und Denkbeziehungen willen die Formen der Sprache benötigt. Diese werden als Mittel des Ausdrucks dieser Inhalte zusammenhängend geboten. Dabei soll einmal erreicht werden, daß der Lernende die Denk= weise, die der deutschen Sprache eigentümlich ist, erkennt, versteht und sich aneignet, und einmal, daß er leichter den inneren Bau der Sprache zu durchschauen vermag. Hierzu werden ihm die Entfaltungsstufen der gram= matischen Felder in ihrer stilistischen Bedeutung klargemacht, und er wird zur Selbsttätigkeit in der stilistischen Gestaltung angeregt. Die Voraus= Setzungen dafür werden ihm in den Hinweisen auf Redeton, Sprachmelodie und Rhythmus, auf VVortstellung, Heraushebung und Rahmenbau und ihre Bedeutung für die Sprach= und Denkstruktur des Deutschen gegeben.Das Buch ist in erster Linie als ein Lehrgang für Ausländer aller Mutter= sprachen gedacht, die als Vorkenntnisse die Vertrautheit mit der EIementar= grammatik und mit einem gewissen Wortschatz besitzen. Daher kann es angeschlossen werden an alle Anfängerlehrbücher und an Bücher, die be= reits darüber hinausgeführt haben, ebenso an die Kenntnisse, die der Aus= länder in der deutschen Sprache in den Schulen seines Landes erworben hat. Es soll ihn im Ausland und in Deutschland in das Verstehen der deutschen Sprach= und Denkweise tiefer hineinführen. Um den Schüler nicht zu ver= wirren, verzichtet es bewußt auf eine vollständige Behandlung des gramma= tischen und stilistischen Stoffes, es will ein brauchbares Lehrbuch und kein Kompendium sein.m