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VORWORT
„Ja Vater" ist ganz aus der Seelsorge gewachsen. Der Seelsorge soll es wieder dienen. Deshalb ist auch von allem wissenschaftlichen Beiwerk abgesehen worden. 1936 erschien „Ja Vater" zum ersten Mal. In rascher Folge erlebte es eine Reihe von weiteren Auflagen. Heute können das 201. bis2io. Tausend erscheinen. Sehr gute Aufnahme fand das Büchlein auch im Ausland. Es wurde bis jetzt in 19 Sprachen übersetzt. Zahlreiche dankerfüllte Zuschriften beweisen, daß „Ja Vater" vielen Helfer in schweren und schwersten Stunden sein durfte, daß es gar manchen wieder auf den Weg zu Gott zurückgeführt hat. In den Schützengräben, in den Kerkern und Gefängnissen sowie an den Krankenbetten hat es Trost gespendet. Einigen durfte es sogar den Weg zur Richtstätte leichter machen. Es ist ihnen klar geworden, daß hinter all dem Sinnlosen und Leidvollen ihres Lebens und unserer Zeit doch schließlich die Liebe und Güte unseres Vaters im Himmel steht, daß uns heute nur eines retten kann: blindes, bedingungsloses Gottvertrauen. Möge das „Ja Vater" noch recht viele zu diesem Gottvertrauen hinführen und zu einer restlosen Hingabe an den göttlichen Willen begeistern! Das ist sein einziges Anliegen, seine einzige Aufgabe.
Köln, Februar 1964 Richard Gräf