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Vorbemerkung des Verlages
Der Bedide Verlag erwog nadi Ausbrudi des arabisdi-israelisdien Konflikts im Sommer 1967 eine Darstellung dieses Konflikts aus israelisdier Sidit. Da kurz darauf eine Reihe von Publikationen aus diesem Gesiditswinkel angekündigt wurde, entsdilossen wir uns, hierauf zu verzichten. Tatsächlich sind brillante Darstellungen erschienen, die weitere Bücher dieser Art überflüssig ersdieinen lassen. Um so mehr vermißt der politisch interessierte Leser ein Buch über die Hintergründe der Nah-Ost-Krise aus arabischer Sicht. Die arabische Seite erhält mit dieser Publikation eine Gelegenheit, ihren Standpunkt vorzutragen.
Es konnte sich nicht darum handeln, einer radikalen Stimme, die zur Vernichtung Israels aufriefe, Gehör zu versdiaifen. Dies läge nicht in der Riditung eines Verlagshauses, das den Ausgleich der Gegensätze, das Eintreten für unterdrückte Minoritäten, wozu wir audi im besonderen das jüdische Volk zählen, und Versöhnung der Völker zur Richtschnur seines Programms gemacht hat. Aber ein Land, das sich seit zwei Jahrzehnten bemüht, eine wahrhaft freie Presse zu hegen und pflegen, sollte fair genug sein, die verschiedenen Standpunkte und Interpretationen historischer Vorgänge objektiv und leidenschaftslos zu vernehmen und zu diskutieren, wobei es in der Natur des Themas liegt, daß der Syrer Dr. Sami AI Joundi, ein hochgebildeter Diplomat und Literat, einen prononcierten arabischen Standpunkt vorträgt. Der aufmerksame Leser wird aber trotz aller Einwendungen, die der Verlag teilt, AI Joundi zuerkennen müssen, daß er sich um Objektivität und Aussöhnung bemüht. Das Vorwort König Husseins von Jordanien verleiht dieser Stimme Autorität und Gewidit.