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DER WIRT II ZUM GOLDNEiV DACH
Am Ferner leckt der Sonnenstrahl, Hoch wallt der Inn durch?s weite Thal, Noch trägt Frau Hitt an Berges Rand Ihr weisses Hermelingewand Doch unten weht um Baum und Strauch Des Frühlings warmer Liebeshauch. Er küsst die Schlehenblüthe wach, Bekränzt mit licht ein Grün den Bach, Er lockt der gelben Primeln Schaar Und strählt der Birke zartes Haar. Die alte Lerche sturmzerpflückt Hat er mit Blüthen roth geschmückt. Den ausgehöhlten Weidenbaum Im grünen Schopf, man kennt ihn kaum. Und selbst die alten Wettertannen Die Aeste wohlig weiter spannen; Ob ihnen wohl die Sommerzeit Noch einmal frischen Trieb verleiht.
Längst heimgekehrt ist aus der Fremde Das Volk im bunten Federhemde.