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FeuchtenbeinerDu brauchst mir nur em Zeichen zu geben, Jan, und ich drehe ab auf Westkurs. Der Pilot dämpfte die Stimme, so daß nur der hinter ihm sitzende Jan Feuchtenbeiner, aber keiner der anderen Passagiere ihn verstehen konnte. Der Sprit würde bis Südamerika reichen, und wir hätten fürs ganze Leben ausgesorgt. Der Pilot streifte mit einem diskreten Seitenblick die beiden Aluminiumkoffer, die mit stählernen Armbändern und Ketten an Feuchtenbeiners Handgelenke geschmiedet waren.Es gehörte zu den Regeln ihres Spiels, daß Jan Feuchtenbeiner die Anspielung ignorierte und der Pilot sich hütete, danach zu fragen, ob die Koffer an diesem Tag mit Diamanten oder nur mit Kieselsteinen gefüllt waren.Natürlich wußten beide, daß eine Erörterung dieser Frage, auch nur im Spaß, sie ihre hochbezahlten Jobs gekostet hätte, den Piloten der firmeneigenen Cessna King Air ebenso wie den Sicherheitschef der Diamantenmine von Orapa. Die Direktion der De Beers Botswana Mining Company, die Scherze auf Kosten der Sicherheit nicht schätzte, hatte lange Ohren. Zwei dieser Ohren gehörten Philip de Swaert, dem technischen Direktor von Orapa, der heute den Flug in die Hauptstadt Gaborone begleitete, auf dem Weg nach Johannesburg, wo er dem Aufsichtsbeamten über die sehr erfreuliche Ergiebigkeit der Mine berichten sollte. Auf dem hinteren Sitz hatte es sich Ewald bequem gemacht, ein deutscher Schlosser, dem ein Stahlsplitter