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Die Sankt-Barbara-Pfadfinderinnen lachten und lärmten am Marktplatz um die Linde, deren Laub in der vollen Sommersonne saftig und grün war. Von den gelblichen Blüten der Linde waren noch die Reste zu sehen. Die Mädchen in ihren schmucken Pfadfinderuniformen mit Röcken, Blusen und Halstüchern waren bis auf die zwei elfjährigen Nesthäkchen zwischen zwölf und knapp fünfzehn Jahre alt.
Sie hatten ihre Fahrräder dabei, denn es sollte ins Zeltlager gehen. Bernd Keller, der Organist der Kirchengemeinde von Schönwies, lud das große Gepäck in den VW-Bus. Der schlanke, gutaussehende Musiker hatte sich zu dem Zweck extra frei genommen. Für die Jugend hatte er immer etwas übrig.
Jetzt kam Manuela Lösch, die Apothekerstochter, ebenfalls in Pfadiuniform, wie das Kurzwort lautete. Die 25jährige Studentin war Jugendwartin in der Gemeinde und zugleich Gruppenführerin bei den Pfadis, denen sie schon lange angehörte.
Das Zeltlager, in das sie mit fünfundzwanzig Mädels aus Srhönwies und zwei weiteren Betreu-