Bővebb ismertető
I
Der Schreiber dieser Zeilen beicennt sich offen zu allen Schwächen und Gebrechlichkeiten des menschlichen Geistes. Nicht nur der böse Wille, dem Vater der Lüge gehorsam, hindert uns arme irdische Geschöpfe an der vollen und reinen Wahrhaftigkeit, auf die wir doch in einem besseren Leben hoffen, auch die Schwäche des Gedächtnisses läßt uns täglich öfter gegen die Wahrheit sündigen, je näher unsere Tage sich dem Ziel der Zeit hinneigen, und die schlimme Gewohnheit der Zerstreuung der Gedanken in alle möglichen und unmöglichen Richtungen, wenn man unter diesen Umständen überhaupt noch von Richtung sprechen darf, nimmt von Stunde zu Stunde zu. Wer den Mund auftut, hat er nicht schon zur Hälfte gelogen? Und doch liegt auch im Schweigen nicht das Heil, sobald es zum Verschweigen wird. Und so greift man, schlechten Gewissens und eingedenk der dringenden Gefahr, ein falsches Zeugnis zu geben, zur Feder, auf daß nicht ganz vergessen werde, was vielleicht so niemals stattgefunden hat, aber was doch einen Hauch von Wahrheit über all die dahingeschwundenen Generationen hinüberretten konnte bis in unsere kleingläubige Zeit.
Irgendwann, vielleicht im vierten Jahrhundert des Heiles, vielleicht aber auch erst im siebenten oder achten, und irgendwo, vielleicht in den Bergen Großgriechenlands, oder auf der Insel Kreta, auf Zypern oder Sardinien, oder wo auch immer es Gott gefallen hatte, aber gewiß in einer Gegend, wo der salzige Atem des Meeres die Menschen zur Weisheit ermahnt, und der Ölbaum mit seinem strengen Laub und seinen gnadenreichen Früchten wächst, als Beispiel der