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*Es war ein schöner, sonniger Tag. Im Wald wurden die Himbeeren rot, und die jungen Vögel flogen aus den Nestern, um sich von nun an ihr Futter selbst zu suchen. Ein Tag zum Freuen. Nur Kleiner Pelz war traurig.
Kleiner Pelz hieß eigentlich gar nicht Kleiner Pelz. Er hieß Kallepelz oder so ähnlich. Aber seine Mutter hatte ihn von Anfang an Kleiner Pelz genannt, weil er so weich und wuschelig war, und diesen Namen hatte er behalten. Alle, die ihn kannten, sagten Kleiner Pelz zu ihm: Die Nachbarn. Die Brümmeltante. Und Brunopelz auch.
Brunopelz wohnte ganz in der Nähe. Er war ein bißchen größer und stärker als Kleiner Pelz und sein bester Freund. Kleiner Pelz hatte viel von ihm gelernt: wie man über Bäche springt. Wie man sich vor Nebelhexen, Höhlenmoffeln und Baum-korksen versteckt. Wie man Fische fängt und Honig findet, wie man giftige Beeren von guten unterscheidet und noch viel mehr. Sie hatten zusammen Ball gespielt. Sie hatten Baumhäuser gebaut und Eichhörnchen geärgert, nachts die Sterne am Himmel gezählt und sich dabei vertragen und gezankt und wieder vertragen, wie das bei Freunden üblich ist.