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Krieg und Frieden
Aus Simon Flinkfuß, der vor Jahr und Tag als Gefangener in das Senecadorf am Alleghany gekommen war, war nun ein Krieger geworden, der Weiße Falke. Sonne und Wind hatten seine weiße Haut gegerbt, das harte Männerwerk der Jagd hatte ihn gekräftigt, und jedermann im Dorf wußte, daß sein Herz für die roten Freunde schlug. Obschon noch keine siebzehn Jahre alt, stand er doch seinen Mann so gut wie jeder andere.
Der Winter war lang und hart. Als das Neujahrsfest gefeiert und das Feuer erneuert worden war, legte sich klirrender Frost über das Land. Am ewig wolkenlosen Himmel stieg die Sonne von Tag zu Tag höher. Sie schmolz mit ihren Strahlen die Oberfläche der tiefen Schneedecke, und die kaltklaren Nächte legten glitzerndes Eis darauf. Die böse Krustenzeit begann, das Wild brach mit blutenden Läufen in den Harsch ein, und die Wölfe wurden fett. Mondelang blieb der Spürschnee aus. Jagd und Hätz waren trotz der Sdineesdiuhe doppelt mühsam für den Jäger, die Jagdbeute war karg. Pulver und Blei wurden knapp, der Mais ging zur Neige. Der Hunger wurde ein stetiger Gast bei den Senecas im Dorf am Alleghany. Daran konnte auch der Häuptling Eisenarm nid^ts ändern.
Dodi endlidi kam der Frühling und mit ihm der Händler Drouillard. Er bradite Pulver und Blei, Salz und Feuerwasser. Zwar hatten die Indianer nur einen kleinen Vorrat an Fellen zum Tausdi anzubieten. Aber mit dem Händler war ein franzö-