Bővebb ismertető
y Regen oder Staub, Kálte oder Hitze, nichts vermag diese kühnen Abenteurer aufzuhalten ... Ihr Dasein ist Tag für Tag ein Geniestreich, ein alltágiiches Problem, das sie stets aufs neue mit Hilfe kühner Berechnungen zu lösen vermögen. Wenn die Not sie dazu zwingt, können sie enthaltsam sein wie die Einsiedler - aber sobald ihnen ein wenig Glück in die Hánde falit, reiten sie die verschwenderischsten Launen, indem sie nur die schönsten und jüngsten Frauen lieben, nur die besten und áltesten Weine trinken und nicht genug offene Fenster finden können, um ihr Geld hinauszuwerfen. Wenn dann der letzte Louisdor tot und begraben ist, beginnen sie erneut am Mittagstisch des Zufalls zu speisen, wo immer ein Gedeck für sie bereit liegt; Piraten in jeder Zunft, die mit der Kunst in irgendeinem Zusammenhang steht, vom Morgen bis zum Abend auf der Jagd nach jenem wilden Tier, das man Geld nennt. Die Bohémé hat ihre eigene Sprache, ihren Jargon . .. Ihr Wortschatz ist die Hölle der Rhetorik und das Paradies des Neologismus. Ein fröhliches, ein schreckliches Leben. H. Murger, Vorwort zu La vie de bohémé (1850)