Bővebb ismertető
Iiove Story von TOM PRIDEAUX Dieses Buch handelt von der Liebe einer Zeitschrift zum Film. Die Zeitschrift hieB LIFE und erschien wöchentlich von 1936 bis 1972. Als LIFEim Október 1978 als Monatszeitschrift neu herausgegeben wurde, verlor man kelne Zeit, die alte Liebesaffáre wieder aufzufrischen: Die erste Nummer brachte einen der wichtigsten Filmé des Jahres, TheWiz, auffünf Seiten groB heraus. Das vorliegende Buch jedoch ist den 36 Jahren gewidmet, zu deren Beginn die Filmindustrie noch in den Kinderschuhen steckte und LIFE gerade erst geboren war. Seit dem Erscheinen der ersten Nummer waren LIFE und die Filmwelt eng miteinanderverbunden. Alle, die das Magazin mitgestalteten - insbesondere aber unsere für den Unterhaltungsteil verantwortlichen Kollegen -, trugen zu dieser engen Bindung bei. Die wichtigste Rollespielte zweifellos die Photographie. Doch auch vom Temperament her hatten wir LIFE-Journalisten und die Leute aus Hollywood manches gemeinsam - den stándigen Zeitdruck und die Freude am Beruf, selbst wenn er uns Überstunden abverlangte. Meist zogenwirmit den Filmleuten an einem Strang, und trotz gelegentlicher Unstimmigkeiten hat uns die Zusammenarbeit nie gereut. Solange die Zeitschrift erschien - 36 Jahre -, nahm das Ressort Film" neben den neuesten Nachrichten den breitesten Raum ein. Zahlreiche Ausgaben enthielten zwei oder mehr Beitráge über die Welt der Stars. Von insgesamt 1864 Titelbildern waren mehr als 250 berühmten Darstellern und gerade aufgehenden Sternen gewidmet. Auch wenn LIFE das Thema Hollywood" bisweilen über Gebühr beansprucht habén mag, entbehrte die Berichterstattung nieeinergewissen persönlichen Note, die den Einfallsreichtum, die Begeisterungsfáhigkeit und manchmal sogar die Schrullen der Redakteure, Photographen und Reporter widerspiegelte. Da wir auf der Suche nach Kontaktén háufig dieselben Filmgesellschaften, LeinwandgröBen und Presseagenten belástigen muBten, entwickelten alle Beteiligten ein mehr oder weniger stark ausgeprágtes ZusammengeWáhrerd seiner 34jáhrigen Táligkeit bei LIFE war Tom Prideaux abwechselnd Redakteur der Ressorts Film" und ,,Unterhaltung" Er gilt auRerdem als einer der führenden Theaterkritiker der Vereiniglen Staaten. hörigkeitsgefühl. Sieht man von den Kriegsberichterstattern ab, gab es unter allén LIFE-Reportern wohl keine Gruppé, die ihre Aufgabe mit gröBerer Hingabe erfüllte. Ali dies schildert das vorliegende Buch. Es stellt keinen systematischen, umfassenden Bericht über die Geschichte Hollywoods dar, was schon alléin aus Platzmangel unmöglich wáre. Wir habén statt dessen die besten der in den LIFE-Archiven gesammelten Aufnahmen - mehr als 750 an der Zahl -ausgewáhlt. Bliebe noch anzumerken, daB dieser Bildband weit mehr beleuchtet als die Ereignisse, die sich wáhrend des Erscheinens der Zeitschrift in der Traumfabrik zutrugen. Obwohl LIFE erst seit Mitte der dreiBiger Jahre herausgegeben wurde, veröffentlichte das Magazin in der Folgezeit zudem eine groBe Anzahl seltener Photos aus den Anfángen des Films. Die erstmals in der zweiten LIFE-Ausgabe erschienene Artikelserie Film der Woche" brachte Photos aus neuen Filmen und berichtete regelmáBig über das Geschehen in der Traumfabrik. Solche Aufnahmen stammten gewöhnlich von Studiophotographen und dienten ursprünglich Werbezwecken. Die Redakteure trafen ihre Wahl, fügten Bildunterschriften hinzu und schrieben Begleittexte. Selbst wenn die Kritiken vernichtend ausfielen, fühlten sich die Produzenten schon dadurch geschmeichelt, daB LIFE ihren Arbeiten Beachtung schenkte. Deshalb wurden Werke mit der Schlagzeile LIFE's Film der Woche" wie mit einem Gütezeichen angepriesen. LIFE berichtete jedoch nicht nur über neue Filmé, sondern nahm auch alles, was sonst noch dazu gehörte - die Stars, die Arbeitsvorgánge und die Schauspielkunst - unter die Lupe. Damit wurde der eigentliche Grundstein für die enge Bindung zwischen LIFE und Hollywood gelegt. Die Filmredaktion hatte zwar ihren Hauptsitz in Los Angeles, doch blieb die Berichterstattung nicht auf Amerika beschránkt. Überall, wo es Schauspieler und Kameras gab - in Rom, Madrid, Paris, London oder auf Tahiti schossen Korrespondentenbüros wie Pilze aus dem Boden. Unter den vielen auf diesem Sektor für LIFE tátigen Reportern gebührt Mary Leatherbee ein Ehrenplatz. Nur wer sie persönlich kannte, weiB um ihre hohen Verdienste am Zustandekommen