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Vorwort r Erinnerung an Pierre Quoniam Der "Quoniam"! Die Konservatoren des Louvre, egal ob alt oder jung, wissen alle, daB es sich dabei um einen überaus nützlichen Museumsführer handelt, der regelmáBig aktualisiert, verbessert und innerhalb einer verstárkten Auflage neuverlegt vvird. Auch wissen sie, daB er seinen Namen dem ehemaligen Direktor des Museums, Pierre Quoniam, verdankt, der sich standig um ihn bemühte und schlieBlich zu dessen "Namenspatron" wurde. Samtliche Sammlungen der sieben Abteilungen des Louvre werden innerhalb...
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Vorwort r Erinnerung an Pierre Quoniam Der "Quoniam"! Die Konservatoren des Louvre, egal ob alt oder jung, wissen alle, daB es sich dabei um einen überaus nützlichen Museumsführer handelt, der regelmáBig aktualisiert, verbessert und innerhalb einer verstárkten Auflage neuverlegt vvird. Auch wissen sie, daB er seinen Namen dem ehemaligen Direktor des Museums, Pierre Quoniam, verdankt, der sich standig um ihn bemühte und schlieBlich zu dessen "Namenspatron" wurde. Samtliche Sammlungen der sieben Abteilungen des Louvre werden innerhalb dieses Museumsführers einzeln vorgestellt. Die drei antiken Abteilungen bezeugen die Entstehung und Entwicklung der groBen Kulturen des Mittleren Orients, Agyptens und der Mittelmeerlánder vom 3. Jahrtausend v. Chr. bis in die ersten Jahrhunderte der christlichen Zeit. Die vier "modernen" Abteilungen sind der europáischen Kunst vom Früh-Mittelalter bis zum 19. Jh. gewidmet: Skulpturen, Kunsthandwerk, Gemálde und Graphik. Nimmt der Louvre aber das Zepter der Vollstándigkeit in Anspruch? Natürlich nicht. Schon aus dem einen Grundé, daB einige Kapitel der Kunstgeschichte von anderen Nationalmuseen behandelt werden; so z.B. die Kunst Ende des 19. und schlieBlich des 20. Jh.s im "Musée d'Orsay" bzw. "Musée national d'Art moderne" sowie die Kunstgeschichte Süd- und Südost-Asiens, des Fernen Ostens, die afrikanische und ozeanische Kunst im "Musée des Árts asiatiques/ Guimet" bzw. im "Musée national des Arts d'Afrique et d'Océanie". Herauszufinden, welches Museum denn den Lorbeerkranz des besten unter den gröBten Museen der Welt verdient, wáre ein müsiges Unternehmen. Die Attraktivitát der jeweiligen Bestánde hangt selbstverstándlich mit den Umstanden, unter denen das betreffende Museum gegründet wurde, und den Wechselfállen seiner Geschichte zusammen. DaB der Louvre sich besonders hervorhebt, verdankt er in erster Linie der Tatsache, daB er auf einmalige Weise eine königliche Sammlung aus dem Ancien Régime (wie die groBen Museen von Florenz, Madrid und Wien) und Sammlungen, die im 19. und im 20. Jh. dank einer konstanten Ankaufspolitik und groBzügigen Privatdonationen geduldig zusammengestellt wurden (wie jene der Museen in Berlin, London und New York), vereinen konnte. Eine der Annehmlichkeiten des Louvre, die ihm einen Platz unter seinen groBen Rivalen sichert, ist seine aus dem 16. bis 19. jh. stammende Palastarchitektur im Herzen eines auBergewöhnlichen stádtischen Standorts. Die kürzlich unternommenen Bauarbeiten des "Grand Louvre", einerseits in Richtung Vergangenheit und andrerseits in Richtung Zukunft, unterstreichen diese Besonderheit. Die Ausgrabungen des Cour Carré legten die monumentalen Burggraben des Schlosses von Philipp August und Kari V. frei (Symbol der königlichen Macht), wogegen Napoleon-Hof und -Halle, gekennzeichnet durch I.M. Peis Pyramide und die vollstandige Umwandlung des ehemaligen Finanzministeriums in einen Museumsbereich, den Louvre mit der Geschichte der Gegenwartsarchitektur verbinden. Hat der Louvre nun durch die Eröffnung des Richelieu-Flügels und die erst kürzlich zugánglichen Sálé, die der nicht-französischen Bildhauerkunst vom deutschen Mittelalter bis zu Canova gewidmet sind, Vollstándigkeit errungen? Die Frage mit "ja" zu beantworten, wáre absurd: Betráchtliche Aufgaben warten weiterhin auf die Konservatoren der drei archáologischen Abteilungen sowie der Kunsthandwerk-, Graphikund Gemáldesammlungen. Wir laden die Besucher daher ein, sich elessen zu erfreuen, was schon vollendet ist, und sich dem AusmaB dessen, was noch zu tun ist, bewuBt zu werden (ein Umstand, der ihren Museumsbesuch manchmal erschwert, und für den wir höflichst um Entschuldigung bitten). Unser innigstes Anliegen ist es selbstverstándlich, ihre Besuche so zahlreich und so angenehm wie möglich zu machen. Auf daB sie sich an diesem kiinstlerischen Lustwandeln genauso erfreuen wie Poussin es tat! Pierre Rosenberg Mitglied der Académie fran^aise Generaldirektor des Louvre-Museums Hubert RoBERT Entwurf für dic Ncugestaltung der GroBen Galerie des Louvre 1796 (Mi! teheti)

Termékadatok

Cím: Louvre - Der Besuch [antikvár]
Szerző: Pierre Quoniam
Kiadó: Réunion des Musées Nationaux
Kötés: Fűzött papírkötés
ISBN: 2711834700
Méret: 210 mm x 220 mm
Pierre Quoniam művei
Bolti készlet  
Vélemény:
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