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Vorwort Im Vorbericht der "Liebesgeschichte der schönen Magelone und. des Grafen Feter von Provence" (1797) rechtfertigt Ludwig Tieck seinen Rückgriff auf das Volksbuch des 16. Jahrhunderts mit den Versen: "Ich seh, wie Jeder sich so gerne Der alten guten Märchen freut, Oft wiederholt ergötzen sie noch immer, Sie kehren wieder wie dasselbe Mal, Der Hörer fühlt des Lebens Lust und Qual, Der Liebe holden Frühlingsschimmer" Außer auf ihr Alter - gleichbedeutend mit Vertrautheit und Verankerung in der nationalen Erzähltradition - und ihre Unzerstörbarkeit weist Tieck auf die in den Märchen anzutreffenden Grundmuster menschlichen Verhaltens hin, die es dem "Hörer" ermöglichen, sich zu orientieren und selbst zu erkennen, und zwar nicht rational, i sondern emotional. Wenn Tieck dann anfügt: