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VORWORT
Es gibt Bücher, die schon die Voraussetzungen für einen Bestseller in sich tragen. Dieses Buch wird nicht dazu gehören; denn der moderne Massenmensch will kaum noch meditieren.
Wir wissen jedoch von großen Filmschauspielern, die sich aus dem Korsett ihrer Berufsverpflichtungen freimachen. Sie ziehen sich vier Wochen in ein Benediktinerkloster zurück, um persönliche Stille zu suchen. - So möchte dieses Buch den kleinen Managern des Asphalts auch etwas von dieser Selbstbesinnung geben.
Sie sollten aber die Meditationen beim Lesen nicht hastig durcheilen wie die Passagen eines Romans. Denn meditieren heißt nachdenken, sich lösen von innerer Unruhe und äußerer Lärmkulisse. Im letzten heißt es: Beten.
Die Meditation ist die aristokratische Form des Gebetes. Sie setzt allerdings voraus, daß man zuvor mit großer Aufmerksamkeit die angegebene Stelle aus der Hl. Schrift liest. Die menschlichen Worte möchten danach die Worte Gottes verdolmetschen für unsere Umwelt und unsere heißatmigen Anliegen.
Hierbei sind die Leerzeilen zwischen den einzelnen Absätzen kein optischer Zufall. Sie sollen nahelegen. Pausen einzuschalten und selbst zu meditieren. Vielleicht kommen Ihnen bessere Gebetsgedanken. Dann legen sie das Buch beiseite, und beten Sie auf Ihre Weise. Wenn einige in diesen Meditationen zu wenig Exegese finden, so sei nur gesagt, daß es genug ausführliche Kommentare zu den Evangelientexten gibt.