Bővebb ismertető
Mary HottingerVorwortWenn die gegenwärtige Stellung der Detektivgeschichte in England und Amerika verstanden werden soll, muß diese Gattungsbezeichnung näher bestimmt oder vielleicht die damit verbundene Vorstellungswelt entwirrt werden; denn diese Bezeichnung hat sich auch für alle jene Geschichten eingebürgert, in denen ein unbekannter Verbrecher ein Verbrechen begeht und in der Folge gefaßt und abgeurteilt wird. Selbst innerhalb dieser Grenzen gibt es Unterschiede, da einige der besten Verfasser von Detektivgeschichten der neueren Zeit überhaupt keinen berühmten Detektiv einführen, sondern die Entdeckung des Verbrechens den Umständen oder dem Zufall überlassen. Es mag sein, daß die Bezeichnung >Detektivgeschichte< so hartnäckig an dieser Gattung haftengeblieben ist, um sie von dem sogenannten >Thriller< zu unterscheiden, der nur von Gewalt und Verbrechen ohne jeden geheimnisvollen Hintergrund handelt1. Es darf gesagt werden, daß diese Trennung nicht so scharf in der amerikanischen wie in der englischen Detektivgeschichte eingehalten wird, denn in der ersteren sind Möglichkeiten physischer Gewaltanwendung gestattet, in der englischen jedoch nicht. Dies ist teilweise im unterschiedlichen Vorgehen der Polizei in beiden Ländern begründet, aber ganz allgemein kann man sagen, daß der englische Liebhaber von Detektivgeschichten seine Geschichte durch und durch wohlgesittet haben möchte, während sogar hervorragende amerikanische Schriftsteller dieser Gattung, wie Dashiell Hammett und Raymond Chandler, dem Gangsterunwe-1 In der alten Albatros-Sammlung wurden diese beiden Gattungen durch einen Unterschied in der Farbe der Einbände gekennzeichnet. Echte DetektivgeschiAten waren rot eingebunden, >Thriller<, sogenannte >Mystery<- und reine Verbrechergeschichten grau-grün.5