Bővebb ismertető
Wenn es im Urlaub an der Müritz regnet und Opa Melz den Küchenherd heizt, damit es gemütlicher ist, erzählt er manchmal von den Unnerird'schen. Ja, auch ich wußte nicht sofort, daß damit Märchenkobolde gemeint waren, die nach einer mecklenburgischen Sage in unterirdischen Gewölben gewohnt haben sollen. Gesehen hat sie bisher wohl niemand. Doch wenn Großvater Melz mit geheimnisvollem Lächeln von ihnen spricht, kann man sie sich ziemlich genau vorstellen.Zwischen der großen Müritz und der Stadt Malchow, so erzählt er, sollen de Unnerird'schen im Weiberberg ihr Quartier gehabt haben. Ab und an erschienen sie des Nachts in Malchow, das damals noch ein Dorf war, um in einer großen Küche in der Langen Straße nach Herzenslust zu backen und zu braten.Am Morgen nach solch nächtlichem Backen und Brutzeln fand die Hausfrau dann in ihrer großen Küche stets alles Geschirr benutzt. In jedem Topf aber hatten die heimlichen Gäste einen schönen Rest gelassen. Wohl als Dank für die Gastfreundschaft; denn die Familie in der Langen Straße von Malchow gehörte zu den armen Leuten. Und die Kobolde in Mecklenburg waren dankbare und freundliche Wesen.Einmal sind de Unnerird'schen, die bis zum Sonnenaufgang stets wieder in ihrem Weiberberg sein mußten, mit ihrem nächtlichen Backen und Braten nicht rechtzeitig fertig geworden.Um den Weg abzukürzen, wollten sie rasch über den Malchower See fahren und klopften den Fähr-M