Bővebb ismertető
Einleitung
Das Konzept der Positionierung gilt als relativ neu. Der Grund dafür ist einfach: Im Gegensatz zu Begriffen wie »Perfektion«, »Qualität« oder »Reengineering«, die in der Managementszene von einem Tag auf den anderen als Sensation gehandelt wurden, setzte sich die Positionierung nur ganz allmählich durch. Die ersten Bemerkungen über das Thema reichen schon 25 Jahre zurück, als ich den Artikel »Positionierung - ein Spiel auf den neuen, von Nachahmerprodukten beherrschten Märkten« in der Zeitschrift Industrial Marketing veröffentlichte. Weder erbebte die Erde, noch wurde das Ereignis in irgendeiner anderen Form registriert.
Im Laufe der Zeit folgten weitere Artikel und viele Vorträge über das Positionieren, imd vor fünfzehn Jahren schrieb ich gemeinsam mit AI Ries das Buch Positioning: The Battie for Your Mind. Nach dieser langen Einführungsphase wirkt die Idee der Positionierung heute um so frischer. Immerhin wurde der Begriff im vergangenen Jahr nicht weniger als 16 917 Mal in der US-amerikanischen Fachpresse erwähnt.
Nachdem ich den Stein ins Rollen gebracht habe, denke ich, daß es nun an der Zeit ist, das Konzept auf den neuesten Stand zu bringen.
Neue Erkenntnisse aus der Gehirnforschung Wir* haben die Positionierung nie als einen Vorgang bezeichnet, bei dem das Produkt im Zentrum steht. Der Dreh- und Angelpunkt des Ganzen ist vielmehr das menschliche Gehirn.
* Vor allem in den Fallgeschichten verwende ich häufig die Wir-Form, weil ich mich auf Arbeiten beziehe, die ich mit meinem langjährigen Kollegen AI Ries und anderen Partnern auf der ganzen Welt durchgeführt habe.