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1. Kapifel
in riesiger silberner Vollmond tauchte die Ebene in kühles K ,^ Licht aber der Wind, der sanft durch das dürre Gras strich, war warm auf ihrer Haut. Im Schneidersitz saß sie da, hatte die Augen geschlossen und wartete. Noch war nichts zu hören, außer den Grillen und dem Rascheln des Grases. Doch dann spürte sie es. Etwas bewegte sich auf sie zu. Sie ßhlte den leisen Luftzug, roch den warmen erdigen Geruch und als sie das sanfte Schnauben hörte, erschien ein Lächeln auf ihrem Gesicht Sie öffnete die Augen und ihr Herz machte einen Doppelschlag, als sie das dunkle Pferd sah, das wenige Meter vor ihr stehen geblieben war Sein schwarzes Fell war im fahlen Mondlicht kaum von der Dunkelheit zu unterscheiden, aber die goldbraunen Augen und der weiße Stern auf seiner Stirn schienen umso heller zu leuchten. Für einen Moment sahen die beiden sich an, dann streckte sie die Hand aus und das Pferd nahm ihre Bewegung auf Es kam die letzten Schritte auf sie zu und senkte den Kopf Behutsam tasteten die weichen Nüstern über ihren Arm und als sie ihre Stirn an seine legte, war es wieder da: Das vertraute Gefühl ZM/eier Energien, die sich zu einer verbanden wie zwei Hälften eines Ganzen. Sie atmete tiefein und ßhlte, Mne sie etwas am Ohr kitzelte.
Mika verzog das Gesicht, drehte sich um und kuschelte sich energisch tiefer in die karierte Wolldecke. Sie wollte