Bővebb ismertető
Es sei gleich an den Anfang gestellt; die Bilder sollen und können kein Lehrbuch ersetzen. Die Aneignung des theoretischen Wissens geht über eines der einschlägigen Werke. Dieses Heft findet vorwiegend Verwendung im Kurs der Pathologischen Histologie und im Pathologisch-anatomi-schen Demonstrationskurs. Im ersteren dient es dem leichteren Aufsuchen von Details in den Präparaten, denn erfahrungsgemäß bereitet dies häufig Schwierigkeiten. Strichzeichnungen sind zwar schärfer und leicht verständlich, weil vereinfacht, das Präparat in seiner Vielfalt zeigt jedoch ein anderes Aussehen. Im Sinne einer möglichst getreuen Wiedergabe wurde darum die mikrophotographische Abbildungsmethode gewählt. Ihr Nachteil, lediglich eine Präparatstelle zu zeigen, kann nur durch eigene Beobachtung am Mikroskop ausgeglichen werden. Dann erst wird man die vielen kleinen, doch wichtigen Variationen und Kombinationen kennenlernen, die im Bild nie vereinigt werden können und sollen, die dem Präparat aber erst Leben verleihen. Gegenüber der klaren Linienführung einer Zeichnung läßt sich das Mikrophotogramm selbstverständlich schwerer lesen, denn es vermag nicht, das Bild künstlich schärfer zu gestalten, wie es die Zeichnung immer, oft ungewollt tut. Wie später am Mikroskop soll der Benutzer jedoch schon hier zum Suchen veranlaßt werden, und es sind aus diesem Grunde auch die sonst üblichen Hinweise (Pfeile, Striche) weggelassen worden. Die in den Abbildungen erkennbaren Strukturen wurden in den Texten beschrieben. Zusätze sind darüber hinaus nur dann gemacht worden, wenn es zur Vervollständigung notwendig erschien. Für weitere Bemerkungen steht dem Benutzer reichlich Raum zur Verfügung, wie denn überhaupt die eigene Mitarbeit im Kolleg und am Mikroskop das Heft erst gestalten soll.
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