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Es war der 1. Mai 1877, früh in der Morgendämmerung. Von der See kam der Nebel dahergefegt mit einer grauen Schleppe, die schwer auf dem "Wasser lag. Hier und da zuckte es darin; er wollte sich lichten, schloß sich aber wieder und ließ nur eben ein Stückchen Strand mit zwei alten Booten darauf zurück, die mit dem Boden nach oben lagen; der Steven eines dritten Bootes und ein Stück Mole ragten ein paar Schritte seitwärts aus dar trüben Luft auf. In regelmäßigen Zwischenräumen glitt eine flache Welle graublank aus dem Nebel hervor, leckte über den rasselnden Strandkies hin und zog sich wieder zurück; es machte den Eindruck, als läge ein großes Tier da drinnen in der Nebelmasse verborgen und lechze nach Land.
Ein paar hungrige Krähen hatten sich auf einem schwarzen, aufgeblähten Gegenstand da unten niedergelassen — vielleicht dem Aas eines Hundes. Jedesmal, wenn das Wellenschlecken darüber hinglitt, flogen sie auf und hielten sich ein paar Ellen in der Luft schwebend, die Beine senkrecht auf die Beute zu ausgestreckt, als hingen sie unsichtbar daran fest. Wenn dann die See wieder zurückseufzte, ließen sie sidi herabfallen und bohrten den Kopf tief in das Aas hinein; die Flügel aber hielten sie hoch ausgebreitet, bereit, bei dem nächsten Schlecken aufzufliegen. Das funktionierte mit der Regelmäßigkeit eines Zeitmessers.
Ein Ruf zitterte über den Hafen hin, und nach einer kleinen Weile hörte man den schweren Laut von Rudern, die über einem Bootsrand arbeiteten. Der Laut entfernte sich seewärts und entschwand schließlich ganz. Aber dann begann eine eherne Glocke zu arbeiten, das mußte auf der äußersten Mole sein. Und aus der Tiefe heraus, wo die Ruderschläge verschwunden waren, antwortete ein Nebelhorn. Sie fuhren fort, einander zu antworten, in Abständen von ein paar Minuten.
Die Stadt war nicht zu sehen, hin und wieder aber wurde die Stille da oben von den Eisen an den Holzschuhen eines Stein- oder Kaolin-