Bővebb ismertető
Einleitung
1. Was will dieses Handbuch und was nicht?
Pro-vozieren will das vorliegende Buch, für die Zeitdauer einer grundlegenden Reflexion und Entscheidungsfindung „heraus - fordern" aus der Welt der sonst tagtäglich erforderlichen Kompromisse, Anpassungen, Rücksichtnahmen. Es will versuchen, mit Hilfe von Fakten, Daten und Analysen für die Notwendigkeit radikaler Reformen in der Kirche zu argumentieren und so Chancen für das Finden der richtigen Entscheidungen und des richtigen Programms zu eröffnen. Letztlich steht es also unter dem Zeichen der Hoffnung, aber auch der Warnung: Die Zukunft wartet nicht.
Aus den einzelnen Kapiteln und aus dem Ganzen des vorliegenden Buches folgt meiner Überzeugung nach, dass radikale und globale Reformen, Veränderungen vor allem in der Struktur und in der Sprache der Kirche notwendig sind, um die krisenhaften Entwicklungen zu stoppen und teilweise umkehren zu können; kleine Schritte bringen nur kleine Erleichterungen. In der Kirche ist eine Art Paradigmenwechsel notwendig, eine Ablöse bisheriger Denk- und Verhaltensweisen durch ein neues System, dessen mögliche Varianten in späteren Kapiteln, vor allem im Kap. 8.1. erörtert werden.
Der Vorschlag der folgenden Studie lautet: Nehmen wir zuerst jene Tatsachen ernst, die beweisbar sind oder deren Wahrscheinlichkeitsgrad wenigstens mehr oder weniger angebbar ist. Es bleibt dann immer noch ein breiter Raum für persönliche Evaluationen, Abwägungen und für freie Entscheidungen, was die Schlussfolgerungen betrifft.
Der Zweck des vorliegenden Werkes ist ein zweifacher. Zunächst möchte es Informationen und Analysen als Entscheidungsgrundlagen all denen liefern, die grundsätzlich bereit sind, an einer würdigeren, menschenfreundlicheren und wirksameren Kirche zu arbeiten. Es wird hier versucht, dem Leser möglichst viele Elemente in einem Band anzubieten, um die Unsicherheiten, irreführende Informationen, Verniedlichungen der Schwierigkeiten zu überwinden und falsche Argumente zu entlarven. Das zweite Anliegen des Handbuches besteht darin, den bereits angelaufenen „Dialog für Österreich" und die entsprechenden anderen Initiativen im ganzen deutschsprachigen Raum einen Schritt weiterzuführen. Die
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