Bővebb ismertető
Vorwort
Die Fortschritte der Regelungstechnik werden mehr und mehr durch die Weiterentwicklung der Bauelemente wie Regler, Verstärker oder Stellglieder bestimmt. Unter den stetigen elektrischen Verstärkungselementen nimmt der Transduktor eine wichtige Stellung ein. Trotz all seiner Vorteile ist eine gewisse Zurückhaltung in Hinblick auf den Einsatz von Transduktoren in Regelanlagen festzustellen. Sie hat wohl darin ihre Ursache, daß der Transduktor, trotz seines einfachen Aufbaus, einer Reihe von Störeinflüssen ausgesetzt ist, die durch geeignete Dimensionierung und besondere Schaltmaßnahmen zu beseitigen sind. Für den projektierenden Ingenieur wird deshalb eine genauere Kenntnis der Technik dieses Verstärkerelementes notwendig, als es beim Einsatz von Maschinenverstärkern oder elektronischen Elementen (mit Ausnahme der Halbleiter) erforderlich ist. Eine sachgemäß ausgeführte Regelanlage mit Transduktoren zeichnet sich dann aber auch durch eine beispielhafte Zuverlässigkeit und Unempfindlichkeit gegenüber den rauhen Betriebsverhältnissen in der Industrie aus.
Der Transduktor ist ein sehr schneller, aber doch nicht trägheitsfreier Verstärker. Diese Tatsache ist bei der Bemessung des Regelkreises zu berücksichtigen. Sie wird aber oft auch überbewertet. Der mitunter so dramatisierte Kampf um die Millisekunde lohnt sich nur in Ausnahmefällen, wenn die Regelaufgabe besondere dynamische Anforderungen stellt. Vom Standpunkt der industriellen Verbraucher ist immer das einfachste Regelverfahren vorzuziehen, wenn es nur den durch den Arbeitsprozeß gestellten Anforderungen entspricht. Oft bringt hier die Kombination von Transduktoren mit Transistorverstärkern die optimale Lösung.
Der Transduktor besteht im wesentlichen aus nichtlinearen Gliedern. Deshalb ist seine mathematische Behandlung schwierig und unergiebig. Sie bleibt deshalb in diesem Buch auf die Fälle beschränkt, bei denen, trotz weitgehender Idealisierung, wichtige qualitative Aussagen gemacht werden können. Die physikalische Wirkungsweise steht dafür im Vordergrund der Betrachtungen. Sie wird für die wichtigsten Schaltungen möglichst lückenlos erklärt. Auch der Einfluß der technischen Hystereseschleife oder einer von reiner Wirklast abweichenden Belastung auf die statischen und dynamischen Betriebseigenschaften finden ihre Berücksichtigung.
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