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Heraus, Erdklumpen, aus den Angeln Und auf neue Bahnen!
Adam Mickiewicz 1.
Rosa erwacht. Augenblicklich fällt ihr ein, daß heute ein besonderer Tag ist, und sie vergißt den Traum der vergangenen Nacht. Heute soll die versprochene Landpartie stattfinden -mit Vater und Mutter, mit Onkel und Tante und mit allen Kindern.
Sie steigt auf den Hocker, um das Fenster zu öffnen. Leer und still liegt der Hof. Die Sonne ist gerade aufgegangen; die Pumpe in der Mitte des Hofes, die das ganze große Mietshaus samt Quergebäude und Seitenflügel mit Wasser versorgt, wirft noch keinen Schatten.
Es ist Sonntag, der letzte Sonntag im August des Jahres acht-zehnhundertachtzig.
Rosa betrachtet den Himmel, der schönes Wetter verspricht - trockenes, warmes Sommerwetter. Die Schwalben fliegen sehr hoch.
Da erinnert sich Rosa wieder, daß sie in der Nacht, wie schon oft, vom Fliegen geträumt hat. Sie segelte, einer Schwalbe gleich, übers Dach des Hinterhauses, überquerte die ganze Vorstadt. Mit angelegten Armen teilte sie wie ein Pfeil die fauchende Luft. Weiter sauste sie in das Zentrum der schönen alten Stadt Warschau mit den hundert Türmen, fort über den Fluß, die Weichsel, ans andere Ufer. Immer nach Osten, der Sonne entgegen!
Und dann? Was war dann? Sie kann sich nicht besinnen. Im Osten liegt Rußland, dort will sie gar nicht hin. Denn in Rußland residiert der Zar, der sich Polen angeeignet hat - oder