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E
inen staubgrauen Hügel hinauf kriecht ein Mensch mit zähen, langsamen Bewegungen, sein Rücken ist der Neigung des Hügels parallel. Als er oben ankommt, macht es von hinten gesehen den Eindruck, als sitze er zappelnd auf einem lotrechten Pflock, aber nun wendet er sich; es ist ein Radfahrer. Wie der Wind saust er den Hügel hinunter, schräg und steif liegt der Weg vor ihm wie ein Brett, und unten, wo er den Blicken entschwindet, steht wartend die Sonne; sie ist halb untergegangen, nur eine glühende Bogenwölbung ist noch sichtbar; es bleibt dem Manne nichts übrig, als schnurstracks hineinzufahren. Der Mann ist ergriffen von dem Anblick; wie ein Kegel fegt er dahin, ein Hagel von Mücken prallt gegen sein Gesicht, die kleinen Hunde den Weg entlang kommen viel zu spät. Aber nun ist die Sonne gesunken; er hebt den Kopf und sieht sich um, die Geschwindigkeit läßt nach. Vor ihm windet sich die Chaussee wie eine Natter, die die Flucht ergreift; beim Dorfe drüben verschwindet sie, aber ganz dort hinten, oben auf dem Mühlenhügel taucht unter einem Winkel von fünfundvierzig Grad ein Endchen Weg auf und schaut lockend herüber.
Da will ich hinauf!
Still rollt er durch das Dorf — mag es heißen, wie es will. Sie haben den Dorftümpel gereinigt; ein Kranz dunkelvioletten Schlammes hegt ringsherum und harmoniert gut mit all dem Gelb; ein beizender Gestank kitzelt seine Nasenlöcher, doch gleich hinterher kommt der Geruch nach gebratenem Speck mit Zwiebeln.
Speck, hm. Der Mann wird schwankend, sein Vorder-