Bővebb ismertető
1.
Einleitung
1.1 Problemstellung
Der Terminhandel kann seit Jahren ein stetiges Wachstum verzeichnen. Besonders in den letzten fünf Jahren ist auch in Deutschland ein regelrechter Boom feststellbar. Immer mehr Marktteilnehmer werden durch die mannigfaltigen Möglichkeiten von Hedging, Arbitrage und Spekulation, die die Futuresmärkte heutzutage bieten, angezogen.^ In jüngster Zeit werden auch verstärkt Futuresfonds und Terminhandelsprogramme angeboten, die Spekulationsgelder an Futuresmärkten investieren. Die Verwalter solcher Fonds versuchen, zumeist mit Hilfe von computergestützten Handelsprogrammen, Spekulations- bzw. Tradinggewinnezu realisieren^ die weit über den Renditen alternativer Anlageformen, wie z. B. Aktien- oder Rentenfonds, liegen. Diese Handelsprogramme, in Fachkreisen auch Handelssysteme genannt, werden in den USA schon seit vielen Jahren professionell vermarktet.^ Auch in Deutschland wird zunehmend die Teilnahme an sog. DAX-Handelsprogrammen offeriert. Die Anbieter solcher Programme versuchen, potentielle Kunden durch hohe Gewinnchancen, die sie meist mit hypothetischen Handelsergebnlssen zu belegen versuchen, zu akquirieren. Die Handelsstrategien, die sich hinter diesen Programmen verbergen, werden aber nur in den seltensten Fällen aufgedeckt, und wenn, dann auch nur sehr ungenau beschrieben. In der Regel wird nur eine hypothetische Gesamtrendite des Handelssystems für einen bestimmten Testzeitraum angegeben. Kaum ein Systemanbieter ist in der Lage, einen nachvollziehbaren Performancenachweis, d.h.
Vgl. Dreesbach, 1994, S. 5
Im Rahmen dieser Arbeit wird der Begriff Spekulation bzw. Trading im Sinne von Kaldor angewendet. Vgl, Kaldor, 1939-1940, S. 1-27 Vgl. Babcock, 1989, S. 93-110
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