Bővebb ismertető
E
Js wird bald wie eine Sage sein
Du stehst an den Ufern des Teiches, verloren vor dem hohen Schilf, und starrst sehnsüchtig über das weite Wasser und in den blauen Himmel. Das Rohr rauscht und sirrt und zittert im leichten Winde, und der knarrende Ton des Drosselrohrsängers klingt dir in den Ohren, dieser geheimnisvolle, sonderbare Klang des Teiches, der zum Rohr und Schilf und zum sommerlich dünstenden Wasser gehört wie weltenferner Kuckucksruf in frühlingsblauen Mittagsstunden zu Wald und Hain.
*
Der plätschernde Räch in der Wiese und durchs Dorf und der stille Weiher mit seinen Rinsen und seinem Ried und Schilf haben uns schon als Kinder besonders angezogen, und das Wasser, das leise wogende, zieht ims auch heute noch in seinen Rann. Versunken sind die Märchen von den Nixen, aber geheimnisumwittert und undurchdringlich sind die weiten Schilfbestände und die hohen Rohrwände noch heute.
In großen Schwärmen schwenken in der Dämmerung, um die Uhlenflucht, die Stare über den Teichwiesen ein und lassen sich im Röhricht nieder, um am Teich zu schlafen. Haubentaucher ziehen mit silberblinkender Spur über die weite rosenfarben leuchtende Wasserfläche in die blutrot sinkende Sonne, ihren stillen Teichecken zu, wo zwischen hohem Rohr ihre Nester schwimmen. Enten fallen