Bővebb ismertető
Vorwort
Die vorliegende Arbeit ist alsAnleitungzurVermei-dung von Fehlern bei der Schreibung, Aussprache und Übersetzung russischer Namen, Namensformen und Bezeichnungen gedacht. Sie wurde durch die zahlreichen Verstöße veranlaßt, die auf diesem Gebiet gegenwärtig noch zu beobachten sind. Begegnet man doch in der Publizistik:, in der schönen Literatur, im populären Schrifttum aller Art auf Schritt und Tritt falschen Schreibungen, bei denen es sich mitunter um wahre Verunstaltungen handelt.
Die Arbeit befaßt sich vor allem mit der auf Initiative des Vizepräsidenten der Deutschen Akademie der Wissenschaften, Nationalpreisträger Prof. Dr. W. steinitz, geschaffenen neuen deutschen („volkstümlichen") Tränskription. Dieses System, das nur Buchstaben des deutschen Alphabets verwendet (Musterbeispiel: Tschaikowski), wird neuerdings als ,,Duden-Transkrip-t i o n" bezeichnet. Es ist seit 1949 an die Stelle der verschiedenen älteren „volkstümlichen" Transkriptionsweisen getreten. Die folgenden Ausführungen wollen seiner weiteren Verbreitung und exakten Anwendung dienen. Außerdem wird die Klärung von Sonderfällen und Einzelproblemen angestrebt, die sich beim Gebrauch dieser Transkription in der Praxis von Wissenschaft, Sehlde, Presse und Verlag ergeben.
Unberührt von der Steinitzschen Transkriptionsreform bleibt die in der Fachwissenschaft angewandte „wissenschaftliche" Transkription oder Transliteration, die mit diakritischen (unterscheidenden) Zeichen arbeitet (Cajkovskij, Soloehov, Goikij). Auch mit Problemen dieser Umschrift, für die der Name ,,B i b 1 i o -theks-Transkription" vorgeschlagen wurde, beschäftigt sich die Arbeit.
Besonderes Augenmerk gilt der Retranskription, der Rückübertragung nichtrussischer Namen aus dem russischen Alphabet ins lateinische; denn hier liegt eine der größten Fehlerquellen bei der Übersetzung imd Auswertrmg russischer Texte. Der Beseitigung dieser Fehlerquelle soll auch der von Studienrat i. R. K. Diesing zusammengestellte Anhang dienen, der einNamen-
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