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ERSTER TEIL
Der Aufstand
Ein Volksfest
Trinidad ist ein spanischer, katholischer Name und bedeutet Dreieinigkeit. Das wußte die Familie Cuevas wohl auch, als sie den im Jahre 1904 neugeborenen Mexikaner jungen so nannte, denn sie konnte einigermaßen Spanisch, nicht nur ihre Indianersprache, die man im Dorfe gebrauchte, Trinidad ist aber ein viel zu großartiger Name für einen kleinen Jungen. Daher nannte man ihn, wie alle Trinidads in den Dörfern, einfach Trini.
Die meisten Mitglieder der Famüie waren schweigsame Leute. Nur Urgroßmutter war eine große Erzählerin. Sie hatte auch Zeit, dem kleinen Trini Geschichten zu erzählen, weil seine Großmutter Ambrosia die ganze Hauswirtschaft besorgte, zusammen mit seiner Mutter Lupe. Der Vater war bald nach Trinis Geburt gestorben. Großmutter rieb unermüdlich Mais, knetete Teig und schlug ihn zwischen ihren Handtellern zu kreisrunden Fladen, die Trinis Mutter dann auf einem Blech röstete. Diese heißen, steifen Fladen waren zusammen mit gekochten braunen Bohnen das einzige, was man tagaus, tagein aß. Dazu trank man Tee aus den getrockneten Blättern eines grasartigen Gewächses. Das Wasser des kleinen Baches in der Nähe war vom Hineinstapfen der Rinder und vom Wäschewaschen ganz trüb, und als erstes hatte die Urgroßmutter dem Trini beigebracht, nie dieses Wasser zu trinken. ,,Geh zu deinem Groß-