Bővebb ismertető
I. Die Koralleninsel Vom offenen Indischen Ozean kam uns ein heftiger Monsun entgegen. In der Nacht fegten dichte, klebrige Wolkenschleier über das Schiff hinweg, und zwischendurch nur leuchtete gespenstisch der Mond mit grellgelbem Licht aus der schwarzen Atmospháre und lieB das Wasser aufblitzen. Mitten in diesem Aufruhr war der blanke Mond das einzig Unbewegliche, er stand still über den schwankenden, seitlich geneigten Masten. Aus der stickig warmen Luft wurden pfeifende und winselnde Stimmen hörbar. Die hohen weiBen Schaumwellen schleuderten ihre Spritzer hinauf und überfluteten krachend und donnernd das ganze Vorschiff, so daB es zitterte. Wie viele Segelschiffe und kleine Dampfer sind schon über diese Meere gefahren und habén mit denStürmen gekámpft? Auch unser Schiff strebte vorwárts und zerteilte mit seinem spitzen Bug die Wasserberge. Die weiBe Gneisenau" steuerte sicher durch das Unwetter in Richtung Ceylon. Am náchsten Morgen war das Schiff eingehíillt in Dunst und Regen. Der graugrüne, weiBschaumende Ozean verschwamm mit dem dicken, klebrigheiBen Wolkendunst. Satt und stickig von übervollem Leben war die Luft. Ja - es war zu spüren, jetzt waren wir in einer anderen Welt. Aus diesem klebrigen Wasserdunst muB einst das erste Leben entstanden sein: das Leben der Pflanze. Nicht