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EINFÜHRUNG
Wenn man eine neue Reihe theologischer Schriften beginnt, fragt man sich etwas beklommen, ob zu Beginn ein solches Unternehmen anderen verständlich gemacht werden kann. Es gibt ja im deutschen und ausländischen Sprachgebiet schon viele solcher Reihen, und so mag eine neue überflüssig erscheinen. Nun ist es aber doch zunächst so: wenn Theologie getrieben und theologische Untersuchungen und Abhandlungen geschrieben werden sollen, dann bedarf eigentlich eine solche Reihe gar keiner besonderen Begründung. Denn kein theologischer Schriftsteller hat ja eine Verpflichtung, seine Arbeiten bei einer bestimmten Reihe, in einem bestimmten Kreis von Theologen erscheinen zu lassen. Er kann somit seine Arbeit ganz für sich herausgeben oder eben sich dafür mit jedem zusammentun, der ihm besonders nahesteht. Man kann somit von vornherein bestreiten, daß eine Reihe der andern Konkurrenz macht, da keine ein besonderes Recht auf ein geschütztes und gefördertes Dasein hat. Jede ist so viel wert und so weit zu fördern, als sie sachlich leistet.
Es kann sich hier also nur darum handeln, einigermaßen zu erklären, welche Aufgaben sich diese Reihe stellt. Wenn das eben Gesagte richtig ist, dann kann diese Erklärung von vornherein nicht so gemeint sein (weil ein solcher Nachweis gar nicht gefordert werden kann), daß andere Theologen oder andere Reihen dieser besonderen Zwecksetzung etwa nicht dienen, daß dafür sonst kein „Organ" vorhanden wäre. Es soll nur gesagt werden, was wir hier wollen, ohne daß dadurch behauptet wird, wir allein strebten dieses Ziel an oder wir würden uns zusammentun, weil sonst dieser Aufgabe überhaupt nicht gedient werde.
Wir wollen wissenschaftliche Theologie treiben als katholische Theologen. Das und sonst gar nichts. Es handelt sich nicht um eine Schule, noch werden in der Kirche besondere geistespolitische Ziele verfolgt. Es handelt sich einfach um Theologie, nicht um eine
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