Bővebb ismertető
A. Die Bedeiitung der Universal-Wcrkzenge für die zukünftige Entwicklung der Stanzereitechnik in Deutschland
Auf jedem Gebiete unserer Lebensgestaltung, gleichgültig ob kultureller, technischer oder sonstiger Art, machen sich die Nachwirkungen des Krieges bemerkbar. Für unseren Maschinenbau betrifft dies nicht allein die Nachfiage nach bisher weniger gesuchten Maschinentypen, wie sie beispielsweise als Sondermaschinen für den Wiederaufbau imserer zerstörten Städte in Betracht kommen, gegenüber der zurücktretenden Bedeutung anderer Maschinengattungen für inzwischen stillgelegte oder stark eingeschränkte Industriezweige. Darüber hinaus wird die Konstruktion jeder Maschine, jedes Werkzeuges, ja schlechthin eines jeden Gegenstandes von verschiedenen Faktoren beeinflußt, unter de nen der Rohstoffmangel — um nicht von einer Rohstoffnot zu sprechen — wohl überall mit an erster Stelle steht. Weiterhin ist insbesondere für den Werkzeugbau zu beachten, daß schwere Werkzeugmaschinen von einer bestimmten Größenordnung an — dies gilt insbesondere für den Pressenbau — bis auf weiteres in Deutschland nicht mehr aufgestellt werden und, soweit noch vorhanden, vielfach ausgebaut sein dürften. Das gleiche Schicksal traf auch einen großen Teil der noch übrigen in gutem Zustande befindlichen Werkzeugmaschinen. Die restlichen sind durch ihre starke Inanppiuch-nahme während der letzten Kriegsjahre derart verbraucht, daß der Durchschnitts-zustand der uns verbliebenen Werkzeugmaschinen als kaum genügend bezeichnet werden muß. Hinzu kommt, daß ein Teil dieser Maschinen durch Kriegsereignisse Schäden erlitt, die trotz Instandsetzens sich nicht völlig beheben lassen, so daß diese Maschinen nicht mehr als Präzisionsmaschinen angesehen werden können. Schließlich sind für die kommende Entwicklung des Werkzeugbaues aber auch die Erzeugnisse selbst von Einfluß, deren Gestalt und Verarbeitung wiederum vom Rohstoffmangel abhängen. Die allgemeine Werkstoffnot wird noch lange weiter bestehen, und es werden noch viele Jahre vergehen, bis der Teiltkonstrukteur unbekümmert lun Verfügbarkeit und Rohstofflage in seiner Stückliste den ihm als bestgeeignet erscheinenden Werkstoff eintragen kann. Mit Ausnahme einer beschränkten Zahl sehr kleiner Gebrauchsgegenstände wird in absehbarer Zeit eine großzügig anlaufende Massenerzeugung daher kaum durchzuführen sein. Dafür werden in Kleinbetrieben mehr als bisher Rohstoffreste in ungleichmäßigen Posten nach Art und Beschaffenheit verarbeitet werden. Weniger hingegen wird es auf eine scharfe und weitgehende Einsparung der Arbeitszeit in den Verarbeitungsindustrien ankommen, wie sie Merkmal der Vergangenheit zwecks Höchsth istungen in den Rüstungs- und Hilfsbetrieben war. Zusammenfassend ergeben sich hieraus