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GESCHICHTE UND BESCHREIBUNGDie Anfánge von Versailles waren recht bescheiden. Der Grund und Boden gehörte lange Zeit zu einem Landgut, das direkt der Krone unterstand. Am Ende des 14. Jahrhunderts ging der Besitz jedoch an die máchtige Familie der Gondi über, und von da ab begann seine Geschichte. Heinrich IV. kam zuweilen in Begleitung seines áltesten Sohnes zum Jagen hierher; als dieser, Ludwig XIII., König geworden war, besuchte er Versailles háufig mit einem kleinen Gefolge von Jágern. Er kaufte dort ein.ige Lándereien und erwarb...
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GESCHICHTE UND BESCHREIBUNGDie Anfánge von Versailles waren recht bescheiden. Der Grund und Boden gehörte lange Zeit zu einem Landgut, das direkt der Krone unterstand. Am Ende des 14. Jahrhunderts ging der Besitz jedoch an die máchtige Familie der Gondi über, und von da ab begann seine Geschichte. Heinrich IV. kam zuweilen in Begleitung seines áltesten Sohnes zum Jagen hierher; als dieser, Ludwig XIII., König geworden war, besuchte er Versailles háufig mit einem kleinen Gefolge von Jágern. Er kaufte dort ein.ige Lándereien und erwarb auch bald darauf den Gutshof. In der Zwischenzeit hatte er auf dem Hügel ein anmutiges SchlolJ aus Ziegeln, Sandstein und Schiefer erbauen lassen, das heute noch in der Mitte des riesigen Palastes besteht.Für Ludwig XIV. war Versailles zunáchst nur ein Sommersitz, in dessen Náhe er gerne jagte. Jedoch gab er dort auch einige prunkvolle Feste. Bald erschien ihm das SchloB für den glánzenden Hof, den er hielt, als zu klein. Er unternahm daher umfangreiche Bauarbeiten, zunáchst unter der Leitung von Le Vau und spáter von Hardouin-Mansart in rund zwanzig Jahren durch die Versailles zu der grolSartigsten Residenz gemacht wurde.Das von Ludwig XIII. errichtete Gebáude ist auf drei Seiten von dem sogenannten Cháteau-Neuf umgeben, einem weitráumigen Palást im italienischen Stíl, der im Süden und Norden von den beiden langen Flügelbauten eingerahmt wird, welche zur Unterkunft der Prinzen und Höflinge bestimmt waren. Auf beiden Seiten des Hofes erheben sich die Flügel der Minister, dahinter im Süden der sogenannte Grand Commun, sowie jenseits des Platzes der GroSe und der Kleine Marstall, in denen die Pferde und die Equipagen untergebracht wurden.Auch der Park wurde nicht vernachlássigt. Le Nötre lielJ durch umfangreiche Erdarbeiten eine weite Anhöhe schaffen, auf der sich das- SchloS erstreckt. Er lieB das Gelánde nach seinen Vorstellungen gestalten, wobei er die Höhenunterschiede ausnutzte. Zahlreiche Wáldchen wurden

Termékadatok

Cím: Versailles [antikvár]
Szerző: Pierre Lemoine
Kiadó: Les Éditions D'Art
Kötés: Fűzött papírkötés
Méret: 170 mm x 130 mm
Pierre Lemoine művei
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