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DIE PRINZESSIN MATHILDE WAR ES, DER ICHdie Ehre der Bekanntschaft mit der KaiserinEugenie zu verdanken hatte. Eines AbendsEnde Mai des Jahres 1901 sagte sie mir mitder ihr eigentümlichen köstlichen Offenheit:Die Kaiserin wird bald nach Paris kommen 5sie hat Ihre Bücher gelesen $ ich habe mit ihreinigemal über Sie gesprochen5 sie ist begie-rig, Sie kennenzulernen. Antworten Sie mirohne Umschweife: Sind Sie trotz Ihrer amt-lichen Stellung geneigt, zu ihr zu kommen?Ja, Kaiserliche Hoheit. Ich werde schickli-cherweise die Ermächtigung meines Ministers,Delcasse, erbitten. Aber ich kenne seine Un-abhängigkeit und Großzügigkeit: ich bin sei-ner Zustimmung gewiß.Abgemacht also? Ich kann der Kaiserin IhrenBesuch ankündigen?Ich danke Euerer Kaiserlichen Hoheit hier-für im voraus. Mit einer schalkhaften Mienenahm sie die Rede wieder auf:Ich benachrichtige Sie schon jetzt, daß derBesuch lange dauern wird eine Stunde zwei Stunden drei Stunden. Schon zurZeit des Kaiserreichs nahmen die Audienzen