Bővebb ismertető
Vorbemerkung Die Neubearbeitung der Weltgeschichte im Aufrií?" ist ein speziell für den Kursunterricht entwickeltes Unterrichtswerk und entspricht somit der Vereinbarung der Standigen Konferenz der Kultusminister über die Neugestaltung der gymnasialen Oberstufe in der Sekundarstufe II, deren generelle unterrichtspraktische Realisierung jetzt endgültig auf den Beginn des Schuljahres 1976/77 festgelegt wurde. Die neuen Arbeits- und Quellenbücher berücksichtigen dabei sowohl die einschneidenden organisatorischen Veránderungen, die mit der Einführung des KMK-Modells" verknüpft sind, als auch die didaktischen Implikationen, die sich mit den Stichwörtern Konzentration" und Vertiefung" bezeichnen lassen. Die in dem Unterrichtswerk aufgegriffenen Schwerpunktthemen entspringen nicht der souveránen Setzung des Verfassers und erschöpfen sich auch keineswegs in solchen, denen bisher - gleichsam gewohnheitsrechtlich - ein Platz in der Lehrplansonne" (Lepsius) eingeráumt wurde. Sie orientieren sich vielmehr an ersten ansatzweise entwickelten Curricula im historisch-gesellschaftlichen Lernbereich, die ihren Niederschlagin entsprechenden Konzepten der Bundeslánder und in den von der Kultusministerkonferenz gemeinsam verabschiedeten Normenbüchern" für die reformierte Oberstufe gefunden habén. Der hier gewáhlte Weg der Konkretisierung bedeutet im einzelnen: 1.Generelles Ausgehen von einem probiem- und lernzielorientierten Ansatz, 2.weitgehenden Verzicht auf ereignisgeschichtliche Repitition zugunsten problemgeschichtlicher Erörterung, 3.Kombination der genetischen mit der strukturellen Betrachtungsweise, 4.Vorrang von Themen der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion und des zeitpolitischen Interesses. Die Realisierung dieses Konzepts verlangt die bewuíüte thematische Begrenzung und die entschiedene Öffnung gegenüber den Fragestellungen der historisch-sozialwissenschaftlichen Forschung: beides Optionen, die unzweifelhaft mit didaktischen Vorteilen verknüpft sind. Denn die thematische Begrenzung erlaubt eine - unterrichtspraktisch günstige - Breite der Arbeitsmaterialien, und der Anschlufi an die Forschungssituation verschafft die Möglichkeit, an - nicht selten kontroverse - aufschliefíende Interpretationen unmittelbar heranzuführen. Diese werden jedoch nie isoliert, sondern stets in Verbindung mit dem Primármaterial prasentiert, auf das sie sich jeweils beziehen. Darbietung und Entfaltung der Schwerpunktthemen, die die Aspektvielfalt geschichtlichpolitischer Phanomene und die Aspektgebundenheit wissenschaftlicher Fragestellungen hervortreten lassen, suchen dem Prinzip der didaktischen Autonomie zu genügen und ein dialogisches Verhaltnis des Schülers zu dem Gegenstand zu ermöglichen. Das Arbeitsbuch, das sich zu einer unterrichtlich flexiblen Benutzung eignet, gliedert die Einzelthemen durchgángig in die Abschnitte: Übersicht, Einführung, Arbeitsthemen und Materialien. Sie sind - didaktisch gesprochen - als integrale Einheit zu verstehen, wenngleich die Anordnung keineswegs die Abfolge in der Unterrichtspraxis prájudizieren will. Denn