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VORWORT DES ÜBERSETZERS
Der erste Band des priesterlichen Besinnungsbuches „Vor dem Angesicht des HERRN" fand durchwegs eine gute Aufnahme. Thematik und Aufbau wurden als durch-aus lebensnah begrüfít. So bieten wir hiermit den Mit-brüdern den II. Band an und hoffen und wünschen, dafi er vielen diene in dem an sich wichtigsten und auch für die pastorale Wirksamkeit entscltieidendsten Bemühen: im Ringen um die Heiligung der eigenen priesterlichen Seele. Dafí das Werk hierzu ein geeignetes Mittel ist, bezeugt kein Geringerer als der inzwischen verstorbene Kardinal Suhard von Paris in einem Schreiben an den Verfasser schon zum ersten Band. Er sagt:
„Es braucht einen Priester, um andere Priester ,vor das Angesicht des HERRN' zu führen. Ein solcher Priester sind Sie in dieser ganzen Arbeit gewesen, zu der ich Ihnen heute gerne öffentlich meine Befriedigung aus-spreche.
Schon um die Probleme zu stellen — noch bevor man eine Lösung versucht —, mufíte man sie erlebt habén. Durch Ihr Leben, das ganz Ihren Mitbrüdern im Priester -amt gewidmet ist, habén Sie sich die Qualifikation er-worben, um mit ihnen und für sie jene tiefgehenden Fragen zu studieren, die sich aus der Berührung ihrer erhabenen Berufung mit den Wirklichkeiten des Alltags ergeben. Vor dem Eingehen auf Einzelheiten der Aktion wollten Sie die Grundsátze hinstellen, die eine Zustim-mung der Seele fordern und allém übrigen seine Taug-lichkeit sichern.