Bővebb ismertető
Was das Auge nicht siehtUnsichtbares zu sehen - das klingt sehr geheimnisvoll, gehört aber zur täglichen Arbeit vieler Wissenschaftler und Techniker. Denn wir sind überall von unsichtbaren Dingen umgeben, und ein großer Teil der Herrschaft des Menschen über die Natur beruht darauf, daß er Mittel und Wege fand, Unsichtbares zu erkennen. Man kann sogar behaupten, daß es viel mehr Dinge gibt, die man mit bloßem Auge nicht sehen kann, als solche, die sichtbar sind. Zählen wir nur einige Beispiele auf!Jedes Gramm fruchtbaren Ackerbodens enthält etwa zweieinhalb Milliarden ganz winzige Lebewesen. (Eine Milliarde sind eintausend Millionen.) Daß es solche Mikroorganismen - kurz Mikroben genannt - gibt, erkannten die Forscher erst mit Hilfe des Mikroskops. Das ist ein Instrument, das kleine Objekte (Gegenstände) bis zu etwa 1 SOOmal vergrößert sichtbar macht. Weitaus kleiner sind die als Moleküle und Atome bezeichneten Teilchen, aus denen sich alle Stoffe, die Luft, das Wasser, die Berge, ja die ganze Erde, die Pflanzen, Tiere und Menschen aufbauen. Noch kleinere Teilchen, die aus dem Weltall in die Lufthülle der Erde eindringen, rasen in jeder Sekunde mit gigantischer Geschwindigkeit durch unseren Körper, ofme daß wir davon etwas merken. Nur mit komplizierten physikalischen Vorrichtungen sind sie zwar nicht sichtbar, aber auf andere Weise bemerkbar zu machen, zum Beispiel durch Zeigerausschlag an einem Meßinstrument.Denken wir bei dem Unsichtbaren aber nicht nur an winzig kleine Objekte! In den Weiten des Weltalls gibt es Milliarden mal Milliarden riesig große Sterne. Weil sie selir weit von uns entfernt sind, können wir mit bloßem Auge nur die wenigsten davon sehen. Erst das Femrohr ermöglichte es dem Menschen, die meisten zu entdecken.Unsichtbar sind uns auch so buchstäblich nahe liegende Dinge wie die Knochen, das Herz, die Lungen, der Magen und andere innere Organe, weil Haut und Muskelgewebe den Blick auf sie verwehren. Um manche Krankheiten rechtzeitig zu erkennen und Knochenbrüche richtig zu behandeln, mußte die Wissenschaft Mittel finden, in das Innere des Körpers zu blicken. Das gelang mit