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PROLOG
QUALVOLLES STÖHNEN hallte über den mondbleichen Boden einer Waldlichtung. An ihrem Rand kauerten zwei Katzen im Schatten der Büsche. Eine von ihnen wand sich in Schmerzen, peitschte mit dem langen Schwanz. Die andere erhob sich mit gesenktem Kopf auf die Pfoten. Der Kater war schon seit vielen langen Monden ein Heiler, und doch konnte er jetzt nur hilflos zusehen, wie der Anführer seines Clans von der Krankheit überwältigt wurde, die schon so viele Leben gefordert hatte. Er wusste von keinem Kraut, das diese Krämpfe und das Fieber lindern könnte.
Der Anführer krümmte sich erneut und fiel dann erschöpft auf das moosgepolsterte Nest. Das schüttere, graue Fell des Heilers sträubte sich, als die Hoffnung ihn verließ. Voller Angst beugte er sich vor und schnüffelte. Der Kranke atmete noch, aber es war ein übel riechender, flacher Atem, und jedes Mal, wenn er Luft holte, hoben sich mühsam seine mageren Flanken.
Ein Schrei durchschnitt den Wald. Diesmal war es nicht der einer Katze, sondern einer Eule. Eulen brachten Tod in den Wald, stahlen Beute und sogar Junge, die sich zu weit von ihren Müttern entfernt hatten.
Der Heiler hob flehend die Augen zum Himmel, betete
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