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IDer Vogel fliegt unter der Brücke hervor. Rasche Flügelschläge tragen ihn biächauf zum Forellenteich. Dort landet er auf dem hölzernen Überlaufkasten. Er dreht sich hin und her, seine weiße Brust leuchtet in der Nachmittagssonne, und sein kurzer Schwanz zückt. Als der Junge näher kommt, stößt sich der Vogel vom Kasten ab, streicht fläch über das gestaute "Wasser und dann weiter den Bach hinauf, der den Teich gefüllt hat.
»Sieh mal nach, was diese Vögel machens^tiat der Vater dem Jungen gesagt, »die holen uns die ForellenBrut aus dem Teich!« Nun steht der Jun^e da und blickt dem Vogel nach. Der ist ihm ziemlich gleichgültig, und die jungen Forellen sind es auch. Dem Vater aber nicht. Also muß er auskundschaften, was der Vogel wirklich treibt, hier oben am Teich.
Der Vogel landet im Bach auf. einem der braunen, glänzenden Steine. Um ihn spntzt und grsclitet das Wasser. Das scheint ihn nicht zu stören. Komisch, denkt der Junge, sieht gar nicht wie 'n Wasservogel aus! Wie soll der wohl Forellen fressen?
Plötzlich ist der Vogel kopfüber verschwunden. Der Stein ist leer, als hätte er dort niemals gesessen. Und das Wasser schäumt. Aber ein paar Meter weiter oben im Bach taucht der Vogel wieder auf. Er kommt flatternd aus dem Wasser heraus, fliegt auf einen anderen Stein, schüttelt sich und trägt etwas im Schnabel, das klein und schwärzlich ist. Oder grau vielleicht. Das kann der Junge nicht genau erkennen. Ein Fisch ist das wohl nicht. Diese Beute"schlägt der Vogel heftig auf den Stein, stbchert mit dem Schnabel und schluckt. Dann knickst er nickärtig auf und nieder, dreht und wendet sich und springt kopfüber ins Wasser.
Jetzt wird der Junge doch neugierig. Er will sehen, was der Vogel erbeutet? Sehr sch^eu ist er eigentlich nicht. Nur vorsichtig. Als ob er nicht gestört sein möchte bei seiner Jagd. So kommt es dem Jungen vor, und er überlegt, daß es besser ist, nicht so dicht am Bach zu bleiben.